Bei brainR spinnt die Welt. Einfach ein Brainstorming unten aus der Liste wählen und ab geht's! Der weltweite Ideensturm hilft allen Mitseglern neue Horizonte zu entdecken ... Werde doch auch mal Kapitän ;-)
im leben muss man sich ununterbrochen entscheiden, ob es nur die blauen oder grünen socken sind, oder ob es darum geht in einen neuen porsche oder in einen gebrauchten skoda zu investieren.
ich bin eigentlich von grund auf ein rational denkender mensch, der nichts aus dem bauch entscheiden kann.
jedes mal wenn eine entscheidung fällig ist wäge ich also alle vor und nachteile ab und versuche mich dann danach zu entscheiden, was vorteilhafter wäre.
leider bin ich mir bei meinen entscheidungen aber NIE sicher u frage um den rat anderer.
das problem, welches sich hinter dieser entscheidungsfähigkeit verbirgt ist glaube ich die angst etwas falsches entschieden zu haben, die schuldzuweisung falls ich was verbockt hab und das große bereuhen danach!!
ich versuche meine entscheidungsfähigkeit zu verbessern, weiß aber absolut nicht wie.
Schlagwörter:
entscheidung, Fähigkeit
Brainstorming-Informationen:
Nummer: 8227
Datum: 20.12.2008 09:15
Kategorie: Andere
A propos: Wie schnell die Zeit vergeht. brainR wurde in diesen Tagen (Ende Januar) drei Jahre alt. Vielen Dank an alle, die brainR zu dem machen, was es ist!
24: hab ich zwar noch nicht gelesen, hilft aber sicher -> http://astore.amazon.de/ideentower-21/detail/3431037283
23: frag dich in den situationen: what would jesus do?
22: denke an ein (erfolgreiches) vorbild... wie würde er/sie entscheiden
21: Denkbar wäre auch, dass du die Entscheidung aus dem Bauch längst getroffen hast, und der Verstand nur versucht, diese Entscheidung im Nachhinein mit einem rationalen Grund zu versehen. Ich würde als erstes versuchen, den obigen Satz, der mit "Ich bin eigentlich von Grund auf" beginnt, aus meinem Repertoire zu streichen. Damit bekräftigst du einen Zustand und schränkst dich selbst ein. Mach dir klar, dass die Verantwortung für dein Leben ganz allein bei dir liegt, und die Verantwortung für das Leben anderer ganz allein bei den anderen. Schuldzuweisungen sind nur ein Versuch, anderen die Verantwortung aufzudrücken. Deine Entscheidung sorgt dafür, dass nicht andere die Entscheidungen über dein Leben treffen. Eine 'falsche' Entscheidung ist daher nur, keine zu treffen und andere entscheiden zu lassen.
20: was würde denn im schlimmsten fall passieren, wenn du die "falsche" entscheidung getroffen hast? meist nichts schlimmes, höchstens monetäres lehrgeld
19: ich würde an "kleinen" entscheidungen üben - was esse ich, was ziehe ich an, was mache ich heute - dabei kann man keinen fehler machen und lernt schneller ja/nein sagen
18: Liste mit 2 Spalten für Vor- und Nachteile schreiben
17: in einer Geo der letzten Monate (glaube "Psychologie der Entscheidung"?) war ein interessanter Artikel, in dem stand z.B. dass bei einer bestimmten Anzahl (waren es 7?) von zu berücksichtigenden Kriterien die Bauchentscheidung die treffsicherste ist. Alles darüber wäre zu komplex, um es noch rational zu erfassen und zu bewerten. Ich finde, das ist ein guter, einfacher Hinweis. Wenn ich mir überlege, bei welchen schwierigen Entscheidungen, die wirklich wichtig für mich waren, ich wie entschieden habe, dann kommt es letztlich auf genau das hinaus. Erst habe ich alles hin- und hergewendet und schließlich aus dem Bauch heraus entschieden. Also, will sagen: Nur Mut. Wenn man sich die Bedeutungen klar gemacht hat und es mal vernünftig durchgekaut hat, wird man auch gut entscheiden. Es gibt bestimmte Methoden, z.B. Enscheidungspfade, Prioritätenaufstellungen, Punktebewertungen u.Ä., aber die sind vielleicht vor allem für Teams besser.
16: Münze werfen
15: - Es wurde mal so ein Experiment gemacht (in Form - was würden Sie als Bürgermeister einer Stadt tun) - zwei Dinge fand ich interessant: Dass die meisten Spieler zuerst das Metier aussuchten - in dem sie gut waren zu entscheiden (auch wenn sie deshalb wichtiges-grundlegendes anderes dabei aussen vor liesen) und - dass zumeist vergessen wird an die Folgewirkungen der Entscheidung zu berücksichtigen.
14: Niemand ist gegen eine falsche Entscheidung gefeit; doch vielleicht "muss" man manchmal auch falsche Entscheidungen treffen, um aus ihnen zu lernen, gemäß dem Motto: Aus Fehlern wird man klug"
13: vielleicht hilft der Satz: "Was täte ich, wenn ich keine Angst hätte?"
12: Wenn eine Entscheidung schwerfällt, dann doch nur, weil jede Entscheidung Vor- UND Nachteile hat. Also ist jede Entscheidung richtig, weil sie Vor- und Nachteile hat. Du kannst Dich also nicht "falsch" entscheiden. Wie die Wahl auch ausfällt: sie ist immer postiv. Deshalb: einfach nicht ewig grübeln, sondern machen und dann ist´s auch richtig. Wichtig: hinterher dazu stehen.
11: die Entscheidung eine Nacht überschlafen
10: Möglichst viele Vor- und Nachteile zu finden ist doch ein guter Weg, vielleicht solltest Du Dir mal über Dein Wertesystem Gedanken machen, was ist für Dich wichtig! Ist z.B. wichtig, dass ein Auto sehr schnell ist oder sehr leise oder soll es anderen imponieren oder mehr funktional sein, was willst Du damit machen, Einkaufen oder verreisen oder ... In Verbindung mit dem eigenen Wertesystem werden Entscheidungen für einen selbst passender, wenn andere anders entschieden hätten, sind ihnen andere Werte wichtig.
9: Fehlentscheidungen sind meist durch nachfolgende Entscheidungen korrigierbar. Ich entscheide oft im Schlaf, weil ich im Wachzustand zu euphorisch oder zu negativ, also meistens einseitig die Vor- oder Nachteile wahrnehme, schlafe ich darüber, weiß ich am Morgen, was für mich stimmt, das ist wohl das Unterbewußtsein, was da alles zusammenfügt
8: Ich frage auch oft andere Menschen bei schwierigen Entscheidungen, da diese oft noch andere Aspekte wahrnehmen
7: Teilnehmer als Gruppe einbeziehen, für die Nachteile durch die Entscheidung entstehen können und ihnen in 2 Minuten die Vor- und Nachteile aufführen. Falls Sie auch mehrere Stunden oder Tage später keine eindeutige Lösung begründen können, dann die Lösung wählen die mit Deinem Gewissen vereinbar ist und deren Folgen Du am Besten steuern kannst
6: schneller dafür entscheiden wofür man eine Korrekturlösung kennt, falls es schiefgeht
5: häufiger mit realistischeren Leuten abgeben, bei denen Schuldzuweisungen nicht im Vordergrund stehen
4: die Chance erkennen die sich eventuell als ungeeignet herausgestellten Entscheidungen durch Folgeaktionen in die gewünschte Richtung zu lenken ("auch von der gegenüberliegenden Seite des Berges gibt es einen Weg nach oben")
3: erwägen ob eine schnelle Folge halbrichtiger Entscheidungen Dich und Deine Kollegen mehr voranbringt als zögern und fortgesetzte Detailabwägungen
2: bewußtwerden, daß auch andere nichteindeutige Entscheidungen treffen müssen und Irrtümern unterliegen, egal was sie behaupten
1: bei kleineren Entscheidungen: Münze werfen
0: Vielleicht hilft es Dir, an Deiner Vorstellungskraft zu arbeiten, damit bekommst Du vielleicht auch einen besseren Zugang zu Deinem Bauchgefühl. Versuche Dir beide Alternativen zu visualisieren, bevor Du die Entscheidung triffst. Versuche Dir vorzustellen, wie sich Dein Leben anfühlt, wenn Du die eine oder wenn Du die andere Variante wählst. Auch wenn es später nicht zutreffen sollte: Die "schönere" Vorstellung liefert Dir Dein Bauchgefühl, auf das aber natürlich nicht immer Verlass ist. Ich persönlich ziehe solche Entscheidungen rein rationalen vor, wenn keine konkreten sachlichen Argumente dagegen sprechen