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Be_Lebe die Strasse: Ideen, wie wir den öffentlichen Raum mit genialen Aktionen wiederbeleben!
Beschreibung:
Eine Kuh scheißt auf die Straße – Lebenszeichen, oder einfach nur eine scheißende Kuh?
Wer oder was lebt heute noch in unseren Straße, Plätzen und Wegen? Der öffentliche Raum ist die Bühne des menschlichen Lebens. Bevor diese erfunden wurde, war die Straße selbst das größte Welttheater. Dramen, Komödien, Hochzeiten, Begräbnisse, Geburtstage, Liebe, Glaube, Trauer und Hoffung, das alles verschwindet heute hinter die eigenen vier Wände. In unseren Strassen lebt und stirbt die Kultur.
Betrachtet man die Stadt als einen Organismus, dann sind die Straßen jene Adern, durch die das Leben fließt. Das Ausstreben der Innenstädte und die steigende Zahl der Einkaufsmuffel sind Folge vieler Fehler, die im Umgang mit dem öffentlichen Raum passiert sind. Der in den 60er Jahren entstandene Wohlstand brachte den Wunsch nach mehr privatem Raum mit sich. Überdimensionale Schlafstätten, Einfamilienhäuser und andere Privatisierungen schläferten den Stadtkern erstmals ein. Später zerren Einkaufzentren und internationale Großunternehmen an den letzten Lebenszeichen der Dorf und Stadtplätze. Heute bietet das Internet eine ideale Gedenkstätte für die Lebendigkeit eines Ortes.
Der Mensch ist ein soziales Lebewesen, welches schrittweise seine Handlungen hinter die eigenen vier Wände verlegt. Essen, ein kulturbehafteter gesellschaftlicher Akt in seinem Ursprung, wird immer mehr zur intimen Handlung. Wer darunter leidet, ist die Zwischenmenschlichkeit. In fernen Ländern, sind das gemeinsame Teetrinken und der Snack auf der Strasse, Bestandteil des Alltags. Man trifft sich, unterhält sich, lernt sich kennen, schließt Geschäfte ab und lässt Freundschaften wachsen.
Ist Smalltalk der Rest des Lebens in unseren Straße? Die Strasse ist (war) doch eine Neuigkeitsbörse. Es gibt heute so viele Singels wie nieh zuvor. Trend oder traurige Folge? Wo begibt man sich heute auf Partnersuche? Im Internet oder in der Disco? Warum nicht einfach Zuhause auf der Strasse.
wir das justbein-team versuchen erstehilfemaßnahmen für die lebendigkeit des öffentlichen raumes zu finden!
Schlagwörter:
Brainstorming-Informationen:
Nummer: 368
Datum: 09.04.2007 11:58
Kategorie: Politik und Gesellschaft
brainR ist inzwischen 5 Jahre alt. Vielen Dank an alle, die brainR zu dem machen, was es ist!
31: Unterschriftensammlung für oder gegen den Bau eines Spielplatzes im Hinterhof
30: Konzert auf der Straße aufführen, dessen Musik nicht auf CD's oder im Radio verfügbar ist (zwei Stücke je Gruppe ?)
29: Schauspielstudenten und junge Musiker mit einem Planwagen durch die Straßen schicken, auf das Planendach von beiden Häuserseiten aus lesbar schreiben: Treffen Sie hier Ihre Nachbarn bei ein wenige Kultur (oder "Kultur-Nachbarn-Treff"), eine halbe Stunde je Straßensegment verweilen und etwas aufführen
28: zu manchen Volksfesten auf dem Lande werden traditionell Birken ausgefahren, eine Kapelle spielt kurz auf und Leute mit faschingsartigen Gewändern sammeln Spenden für die Organisatoren des Festes (Pfingstbier, Maien)
27: Fischauto (gleiches Prinzip wie der Eismann)
26: smalltalk AREA
25: man sollte einfach die mit gesetzen gepflasterten Strassen befreien! "Die Rückkehr der Garküchen"
22: schaffe erstmal die Autos ab und errichte transparente Dächer über den Straßen. Dann baue Windsperren, damit es nicht mehr so zieht. Und gib den Menschen Geld, daß sie "spielend" ausgeben können. Wer hat heute mehr, als er unbedingt benötigt? Die Hälfte der Menschen eher nicht. Zum Kennenlernen wünsche ich mir rauchfreie Erlebnisrestaurants .
21: Möglichkeit die Straße zu beleben ?: Buswartehallen als Regen-, Wind- und Sonnenschutz; häufige Fahrten des ÖPNV auch abends statt Anrufsammeltaxi
20: Belebung der Straße: Sonnabend morgens beim Bäcker
19: Möglichkeiten zur Belebung: zerstörungsresistente Bänke unter Bäumen, um im Sommer draußen sitzen zu können
18: Möglichkeiten bei Spaziergängen im Wald etwas zu lernen: Lehrtafeln aufstellen, die sich leicht erneuern lassen
17: Auskunftsfähigkeit für Touristen, musizieren, ähnl. unter http://verborgenevariablen.blogspot.com/2006/11/der-ffentliche-raum.html
16: wieder mehr Schaukästen anbringen für wöchentlich wechselnde Regionalinfos ?
15: straßentheater - pantomime - comedy - musik
14: Das ist erstmal eine Frage des Klimas, dort, wo es warm ist, spielt sich das Leben gerne draußen ab.
13: längere öffnungszeiten - die straßen in den städten sind nur so lang belebt, so lange die geschäfte geöffnet sind.
12: Schnick-Schnack-Schnuck-Turniere
11: Lange Tafel für Straßenfeste, jeder steuert was bei... extra website dafür, wo jeder eintragen kann, was er/sie beisteuert
10: Als die Straße noch wichtig war, waren die Städte kleine, in wenigen Minuten zu Fuß zu durchmessen. Was soll ich heute auf der Straße? Das kostet nur Geld und ist laut, da gehe ich lieber in die Natur. Diese tollen Straßenzeiten hat es im Norden Europas nie gegeben, immerhin mußten die meisten Menschen entweder arbeiten oder Kriegsdienst leisten. Und Lebenspartner auf der straße kennen zu lernen ist wohl schon immer eher die absolute Ausnahme gewesen.
9: walk acts - damit man was Überraschendes erlebt
8: Straßenmusikanten
7: speakers corner
6: wandzeitungen
5: bouquinisten
4: lesungen im Freien
3: stadtrallyes für jedermann
2: vor allem: leere schaufenster mit irgendwas dekorieren
1: T-shirts mit Nummern verkaufen und bestimmte Nummern treffen sich dann irgendwo und kriegen was umsonst