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Wie beweise ich meinem Chef, dass ich KEIN Querulant bin?
Beschreibung:
Über eine Zeitarbeitsfirma arbeite ich seit zwei Monaten als Druckereihelferin in einer Druckerei. Da ich am Anfang mehr als die meisten anderen arbeitete, weiß ich um alle Gegebenheiten, die ich genau befolge, da am effektivsten. Nun sind aber viele Kollegen, die zu einem späteren Zeitpunkt als ich angefangen haben bzw. sich bei weitem nicht so wie ich engagieren und auch nicht so effektiv arbeiten, da sie niemals dazu bzw. völlig unterschiedlich angewiesen wurden. Diese meinen aber alles richtig und effektiv zu machen. Das Belastende dabei für mich ist, dass ich viel nacharbeiten bzw. teils doppelt und sehr kraftaufwändig arbeiten muss. Immer wenn ich versuche, das den Kollegen klar zu machen, werde ich schief angesehen und für überkritisch gehalten bzw. ausgegrenzt und mitunter gemobbt. Leider arbeiten auch die Teamleiter ineffektiv (da ebenfalls nicht umfassend eingearbeitet) und geben diese Ineffektivität an uns Helfer weiter, was der Unter-Chef (und teilweise der Chef, von dem ich eingearbeitet wurde) befürwortet. Seit Wochen versuche ich den Unter-Chef ebenso wie meine Kollegen davon von der falschen Arbeitsweise zu überzeugen, was in aller Regel aber nur zu Anfeindungen u. Ä. von Seiten der Kollegen führte. Und selbst dem Chef ist es teilweise "wurscht". Nur durch Zufälle (als er Zeuge von offensichtlichen Fehlern seitens meiner Kollegen wurde) ist er teilweise einsichtig geworden. Bis vor kurzem glaubte ich ein ausgesprochenes Vertrauensverhältnis bei meinem Unter-Chef zu haben, da er (weil er selber nicht immer in der Firma zuegegen ist), mich aufgrund meiner Objektivität, Ehrlichkeit und guten Beobachtungsgabe) mmer wieder zu Kollegen und Arbeitsweisen befragte. Nachdem ich bzgl. der gravierenden Miss-Stände nicht locker gelassen habe bzw. ihn von der richtigen/effektiven (und Arbeit erleichternden) Arbeitsweise zu überzeugen versucht habe bzw. er die Anfeindungen etc. gegen mich mitbekommt, steht er nicht mehr ganz zu mir (was ich teilsweise verstehe). In letzter Zeit gewinne ich außerdem mehr den Eindruck, dass er mich für querulantisch hält, obwohl ich mich eh schon sehr zurückgenommen habe...
Schlagwörter:
Brainstorming-Informationen:
Nummer: 23795
Datum: 02.02.2012 00:50
Kategorie: Aus- und Weiterbildung
brainR ist inzwischen 5 Jahre alt. Vielen Dank an alle, die brainR zu dem machen, was es ist!
29: du könntest deinem Vorgesetzten deine Vorschläge in schriftlicher ausgearbeiteter Form unterbreiten. Vielleicht werden deine Ausführungen ja zum Handbuch erklärt. Z. B. die Arbeit wie sie im Moment meist gemacht wird ohne Namen zu nennen und wie man es besser machen könnte.
28: zu allen Antworten: die Welt ist voller Vorurteile...!
27: @Wenn ich mir das Brainstorming Nr. 2461 heran ziehe, glaube ich allmählich, gar kein Querulant zu sein...!
26: Wenn ich das hier lese, bin ich heilfroh selbständig zu sein.
25: ich würde auch Empfehlung von @2 nochmal überdenken: Man kann häufig höflich kritisieren oder empfehlen. Wenn sich der/die Angesprochene schon früher zurückgesetzt fühlte wird durch Änderungsempfehlungen deren Selbstwertgefühl weiter geschälert, ohne dass Dir diese Wirkung bewusst ist. Nach zwei Wochen "Atempause" könnte man redeschwache Naturen unter 4 Augen freundlich fragen ... Du möchtest doch auch daß bei unserer Arbeit alles besser gelingt ? Könntest Du mich unterstützen ? Welche Deiner Vorschläge hat man bisher nicht berücksichtigt ? .....
24: Wie könntest Du effizient bleiben, keine (möglicherweise konfliktfördernden) Ratschläge erteilen und trotzdem beispielhafte Arbeit leisten ? Vielleicht arbeitest Du bei dem Kunden oder innerbetrieblichen Weiterverwender am Sorgfältigsten, bei dem Du am Ehesten den Eindruck gewinnst dass sie Deine Art des Arbeitens schätzen ?
23: Könnte man ein Handbuch für Lehrlinge finden in denen Vorschläge wie von Dir auch enthalten sind ? Dann könnte man darin textmarken ... ? Andererseits dürfte nicht der Eindruck entstehen Du hättest in der Arbeitszeit Bücher gewälzt
22: Möglicherweise ist es nicht nur ein Problem zwischen Generationen, sondern (auch) zwischen Festangestellten und der Zeitarbeitergruppe, in Frage stellenden konstruktiven Jüngeren und ein paar ehemals zurückgewiesenen Älteren. Vielleicht ist es einem der Chefs recht wenn jemand sich um die Einhaltung konstruktiver Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen kümmert, aber möglicherweise hätte seine weitere Zustimmung im erwähnten Fall einen Konflikt mit einem Anderen Längerbeschäftigten heraufbeschworen. Aber das sind nur Spekulationen. Deshalb scheint es durchaus empfehlenswert sich deutlicher zurückzuhalten und nur noch ganz dezente plausible Vorschläge zu unterbreiten, zumindest für 2 Monate. Vielleicht fehlen demnächst jemandem Deine Empfehlungen ?
21: anscheinend geht es bei diesem Brainstorming dem ein oder anderen darum zu beweisen, dass er ein Querulant ist - kann das sein?
20: Habe bei Zeitarbeitsfirma das Lesen eingestellt ...
19: Mach doch auch mal Dienst nach Vorschrift - wie alle anderen auch. Bleibt's gleich oder wird's besser warst du das Problem. Wird's schlechter, fällt vielleicht jemandem auf, dass du die Lösung bist/warst.
18: Fragesteller/in ist ein Opferdenker/in
17: @15: danke für dieses Lob zu unseren Gedanken, Mühe und für dich denken, danke, sehr nett, macht Lust auf mehr ....
16: @ zu 14: danke für den interessanten Hinweis (so hab ich das noch nie gesehen) aber: 1.) muss man denn immer gleich für alles eine Familienaufstellung machen und 2.) wenn überhaupt, dann kommt das Querulantische, eher von meines Vaters Seite.
15: nochmals zu 8, 7 und 6: und überhaupt: scheint eher ihr hier die Querulanten zu sein, weil ihr ständig auf MIR herum piesackt, anstatt auf meine Frage einzugehen...!
14: @ 13: Das scheint ein generationenübergreifendes Problem zu sein. Gute Erfahrungen zum Lösungen finden bieten da wohl Familienaufstellungen. Versuch es einfach mal.
13: @ zu 8, 7 und 6: Meine Mutter hatte in der Buchführungsabschlussprüfung als Einzige (von 30 Schülerinnen) ein anderes Ergebnis herausgebracht . Dann hatte es sich heraus gestellt, dass sie als EINZIGE das richtige Ergebnis hatte. Will sagen: Nur, weil ganz viele der gleichen Meinung sind, heißt das noch lange nicht, dass sie damit Recht haben...
12: zu 11: und Menschen, die nicht alles lesen, KÖNNEN gar nicht recht haben: Grundsätzlich: Es geht hier nicht darum, wer Recht hat oder nicht, sondern was sinnvoll bzw. effizient ist oder nicht.
11: @8: Vielredner haben nicht automatisch recht.
10: suche Dir einen Mitstreiter: wer hat noch mit den Folgen schlechter Zuarbeiten zu kämpfen ?
9: arbeite am Firmenwiki mit: nachlesbare Empfehlungen für Alle
8: zu 6: sorry, aber die Sache war nun mal etwas erklärungsbedürftig!
7: @6: ich habe ihn auch nicht durchgelesen, wer hat schon für so was so viel Zeit?
6: Ein so langer Text könnte schon von einem Querulanten stammen .....
5: zu 2: ich bin - im Gegensatz zu so manchen KollegInnen - grundsätzlich höflich: ui 3: ja, ich bin überqualifiziert und sehe das ganze nur als Job, um tagsüber meiner Freiberuflichkeit nachgehen zu können...
4: unterbrich Deine Argumentation für 2 Monate und konzentriere Dich auf Vorteile die Kunden bemerken konnen.
3: ich könnte mir vorstellen, dass du für den Job überqualifiziert bist, das eigentlich auch weißt und dieses unbewußt auch zum Ausdruck bringst, deine korrekte Rechtschreibung zeigt mir, nachdem was ich hier oft lesen muß, dass das ein Grund sein könnte
2: Vielleicht kommt es ja drauf an, WIE du es sagst. Normalerweise sollten Vorschläge und Hinweise für effektiveres Arbeiten nicht zu solchen negativen Reaktionen führen. Bei uns z.B. nimmt jeder gerne Kritik an, wenn sie konstruktiv und freundlich ist. Ich nehme an, dass du das nicht immer so gemacht hast und man jetzt den Eindruck hat: Ach, der mäkelt eh nur an allem rum...